Von Leipzig ging es also mit dem Flugzeug nach Fuerteventura. Für Alex war es der erste Flug. Die meiste Zeit hat er im Flugzeug geschlafen, jedenfalls auf dem Hinflug. Den Vorabend verbrachten wir bei Sandy, Basti und Mika in Leipzig, so dass wir am Flugtag nur eine halbe Stunde zum Flughafen brauchten. Am Abend schon online eingecheckt, so dass der Reisebeginn ziemlich entspannt war. Der Flug dauerte etwas über 4 Stunden. Am Flughafen von Fuerte wurden wir von einer TUI-Dame zu unserem Shuttle Bus gebracht und dann ging es auch los in Richtung Norden nach Corralejo. Nach etwa 90 Minuten erreichten wir dann unser Hotel.
 
rechts unsere Hotelanlage
die Hotelanlage war eigentlich recht schön mit kleinen Fehlern. Es war nicht zu voll und kaum Deutsche, die meisten Gäste kamen aus England, Frankreich und Holland. Und natürlich wurden morgens schon Liegen am Pool reserviert, obwohl das eigentlich nicht nötig war, es gab immer ausreichend Platz.

Zu Fuss gingen wir regelmäßig in das Zentrum von Corralejo, für die Strecke benötigten wir etwa 30 Minuten. Die Strecke führte vorbei an einem geschlossenen Vergnügungspark und dem Wasserpark. Wir konnten uns allerdings nicht durchringen den Wasserpark zu besuchen.

Wir verbrachten die meiste Zeit in der Hotelanlage am Pool. Zum Kilometerlangen Dünenstrand fuhr ein Bus, der benötigte etwa 20 Minuten. Jedoch waren am Strand die Wellen zu stark für Alex und der Wind auch recht unangenehm. Man war mehr damit beschäftigt seine Handtücher zu sichern, als die Sonne zu genießen. Und außerdem hatten wir ja in der Anlage All Inclusive!

CORRALEJO besteht aus unfertigen Hotelanlagen bzw riesen Baustellen und einem schönen Zentrum mit vielen netten Restaurants und einer Feiermeile, die fest in englischer Hand ist. Deshalb auch der 24 Std Ärzte Notdienst, den wir dann leider zu schätzen wussten.
 

Alex fühlte sich auf jeden Fall im Pool besser aufgehoben, so dass unsere Tage immer ähnlich abliefen. Frühstück, Pool, Mittag, Alex schläft - der Rest am Pool, Pool, Abendessen, Ausflug ins Zentrum und zum Abschluß in die Hotel-Disko!

Der Unfall

Beim Besuch einer Einkaufspassage passierte dann das Unglück mit relativ glimpflichen Ausgang. Alex stieg in ein Kinderunterhaltungsgerät und stürzte aus diesem mit dem Gesicht in eine Marmorkante.

Der erste Schock war furchtbar, Alex blutete am Auge und an der Nase, sofort eine riesen Beule am Kopf. Zum Glück war eine Bewirtung eines Lokals sofort zur Stelle und half uns mit Tüchern und zeigte uns den Weg zum Arzt. Der war nur wenige Meter vom Unfallort entfernt und relativ relaxed. Er meinte, dass sehen wir hier jeden Tag (prügelnde Engländer). Er wollte den Cut am Auge gleich nähen, jedoch konnten wir ihn überzeugen, dass ein Klammerpflaster reichen würde. Er sprach auch gleich von Pool-Verbot für Alex, was auch heftig war, denn es lagen ja noch 8 Tage vor uns. Wir machten dann 2 Tage Pool-Pause und verpassten danach Alex ein wasserfestes Pflaster und am Ende war alles gut. Heute erinnert nur noch eine kleine Narbe am Auge an diesen schrecklichen Abend. Ach, und die Beule kommt doch immer wiedern, denn Alex stößt sich immer an der selben Stelle den Kopf.
Wir mieteten uns ein kleines Auto, um die Insel zu erkunden.

Wir fuhren einmal komplett in den Süden der Insel, besuchten das kleinste IKEA der Welt und fuhren dann am nächsten Tag an die Westküste. Für Fuerte reichen also 2 Tage Mietwagen um alles zu sehen. Wir brauchten allerdings 3, da am ersten Abend nach der Tour alle Cocktails im Hotel probiert wurden und somit am zweiten Tag, der Mietwagen vorm Hotel geparkt hat.
Man darf leider mit dem Mietwagen nicht alle Straßen befahren, wir haben das aber irgendwie nicht richtig gelesen und landete irgendwann im Nirvana und von Straße konnte man da auch nicht mehr sprechen
Sebastian hatte auch noch einen Gastauftritt als DJ in der Hotel-Disko. Ich habe es geschafft mit "Tage wie Diese" bzw "Dias como estos" die komplette Tanzfläche zu räumen und den Tanzabend zu beenden. Naja, die waren halt noch nicht soweit, hatte ein bisschen was von McFly in Zurück in die Zukunft.

LOBOS

Direkt vor Fuerteventura liegt die kleine Insel Lobos. Ich machte mit Sebastian einen Schnorchelausflug und der Tauchlehrer fuhr mit seinem kleinen Boot direkt vor die Insel. Weil das so schön war, machten wir danach 2 Ausflüge auf die Insel mit der gesamten Familie. Es war zwar noch heisser und trockener auf Lobos, aber die Buchten sind traumhaft. Es gibt ein kleines Restaurant, wo man direkt nacht Ankunft einen Platz reservieren muss, damit man Mittags frischen Fisch bekommt.
Zum Schluß bleibt nur zu sagen, es war ein toller Urlaub mit kleinen Schönheitsfehlern!

Viele, viele Bilder ohne nervige Kommentare gibt es:

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